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2015/16 Kulturklassen an der VLS

Berichte der 2. Klasse

Domino von Pascal: Am ersten Kulturtag hat uns Herr Michael Keim das Spiel Domino erklärt. Er hat für uns Dominosteine und verschiedene Gegenstände für Aufgaben zur Verfügung gestellt. Zuerst haben wir „Murmeln im Becher“ gespielt. Dabei mussten wir versuchen, die Murmeln mit Hilfe von Dominosteinen in einen Becher zu befördern. Wir haben viele Dominosteine bekommen, haben die Steine hochkant in einer Reihe und verschiedenen Mustern aufgestellt und hatten viel Spaß beim Aufbauen, Ausprobieren und Tüfteln. Dann haben wir eine Pause gemacht und haben das Spiel gespielt – wie kommt man über einen Bach? Nach der Pause wollten wir eine Kerze anzünden, doch es ging nicht, da sonst der Rauchmelder reagiert hätte. Deswegen haben wir eine Mausefalle in den Parkour eingesetzt. Tyler hat ein Kartenhaus gebaut. Dann durfte Niklas die Steine anstupsen und sie fielen nacheinander um, die Steine stoppten in den Kurven und wir mussten lachen. Da war der Schultag auch schon wieder vorbei, wir hatten viel Spaß und würden es jederzeit wieder machen.

Mülltrommeln von Carsten: Das war unser 2. Projekt. Es war in der Schule. Wir haben mit Müll getrommelt. Von zu Hause haben wir leere Flaschen, Becher, Schachteln und vieles andere mehr mitgebracht. Wir haben einen Film angeschaut. Wir haben einen Song, Herr Krachmach, gesungen. Der Mann heißt Tobias. Es war am 18. April. Der Tobias war nett und lustig. Wir haben Musik gemacht.

 

Bildhauern macht stark von Emily und Julia: Die 2. Klasse hat ein Kulturprojekt gemacht. Am Montag, den 11. April haben wir das Projekt Bildhauer gemacht. Mit dem Bus sind wir zum Bildhauer gefahren worden. Dort haben wir 5 Stunden lang gemeißelt und gehämmert. Wir durften unser eigenes Motiv machen. Wir mussten eine Schutzbrille tragen, dass die Augen geschützt sind. Frau Brandl und Frau Brauner haben uns geholfen. Wir haben in der Pause gegessen und getrunken. Anschließend haben wir das Gelände erkundigt. Wir haben Fangen gespielt auf dem Gelände. Christoph Klug hat uns das Bildhauern gelehrt. Zum Schluss sind wir mit dem Bus zurück zur Schule gefahren. Es war sehr schön bei Christoph Klug.

  

Hip Hop mit Body and Soul von Niklas und Jana: Am Montag, den 28. 6. hatte unsere ganze Klasse Hip Hop in der Turnhalle der VLS-Schule. Die Trainerin heißt Dani. Wir mussten was zu trinken mitnehmen. Zum Aufwärmen haben wir getanzt und uns in den Kreis gesetzt. Dani hat uns die Tanzschritte gezeigt. Wir haben zum Lied „Jungs gegen Mädchen“ aus dem Film Bibi und Tina getanzt. Beim Tanzen mussten wir die Hände bewegen. Wir haben es sehr schnell gelernt. Der Song war witzig. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, ich hoffe, wir machen sowas mal wieder.

 

Unsere Sams-Führung von Emily: Am 13. Mai hatten wir als Kulturklassenprojekt eine Sams-Führung. Geschrieben hat das Sams-Buch Paul Maar. Die Sams-Führung machte Frau Maria Wunderlich. Frau Wunderlich war nicht so freundlich und es wäre schön gewesen, wenn sie sich als Sams verkleidet hätte. Das hatten wir eigentlich gedacht. Wir sind durch Bamberg gelaufen und schauten uns die Drehorte, verschiedene Bilder mit Sams-Figuren und Sams-Puppe an. Nach der Führung, die uns nicht gefallen hat, sind wir wieder zurück zu Schule gelaufen.

  

Arbeit mit Ton – „Unsere Klasse – Unsere Stärken“ von Nele: Wir haben drei Tage den Ton gestaltet. Dann haben wir die Sonnenstrahlen angemalt. Zum Bemalen und Töpfern sind wir in den Werkraum der Schule gegangen. Frau Camphausen hat neuen Ton mitgebracht. Danach haben wir die Strahlen zu einer Sonne auf eine blaue Platte aufgeklebt und der Hausmeister hat sie im Schulhaus aufgehängt. In der Mitte der Sonne sind ein lachendes Gesicht, ein Schwimmbad, ein Fußballfeld und das Symbol für Hilfe. Die einzelnen Teile wurden bei 1000° über Nacht im Ofen gebrannt. Wir fanden es toll, mit Ton zu arbeiten, ihn zu bemalen und zu glasieren.

 

Licht und Schatten von Leja: Die Frau, die Licht und Schatten mit uns gemacht hat, hieß Hannelore. Sie haben 2 Gruppen gemacht. Eine Gruppe ist mit Frau Brauner runter in den Rhythmikraum und hat gewebt und getanzt. Wir hatten drei Overhead-Projektoren. Einer war Wasser und Farben, der zweite war mit Zucker und der dritte war mit Tüchern/Stoff, Schablonen, Herzen und Stoffrosen. Es gab auch eine kleine Pause, da durften wir das bunte Wasser abmalen. Hannelore hat sehr schöne Sachen mitgebracht. Wir haben Muster aus Licht und Schatten hergestellt. Wir möchten nochmal dieses Projekt machen. Es hat viel Spaß gemacht. Es war sehr schön, weil die Hannelore so nett war und sie unserer Fantasie freien Lauf gelassen hat.

  

Afrikanischer Tanz von Julia: Wir waren in der Turnhalle von der VLS. Wir haben zwei Menschen kennen gelernt, ihre Namen sind Dani und Werner. Werner hatte drei Trommeln und zwei Stöcke dabei. Dani hat getanzt mit uns. Die Jungs und die Mädchen hatten einen Stock. Mit den Stöcken haben wir getanzt. Die Stöcke waren Schwerter für die Jagd. Wir haben getanzt, dass wir Reis ernten und haben Reis in die Schale getan. Uns hat das Projekt gefallen. Vielen Dank!

 

Trommeln von Rebecca: Für das Schulfest mit Johannisfeuer haben wir einen Auftritt geplant. Wir machten Musik mit Werner. Es war sehr lustig. In der V-L-S-Turnhalle haben wir geübt. Von Werner haben wir das Trommeln gelernt. Wir haben mit Djemben gespielt. Unser Auftritt war in der Schule auf der Bühne in der Aula. Der Auftritt war an einem Donnerstag. Wir hatten großes Lampenfieber. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.

 

Graffitiklassen 7/8 a/b

So fing alles an: Wir malten im Kunstunterricht mit Wassermalfarben ein Graffiti. Die Schüler sollten vor dem Hintergrund einer Backsteinmauer als Graffiti zum Ausdruck bringen, was ihnen wichtig ist. Daraus ist die Idee geboren, doch mal ein wirkliches Graffiti zu gestalten. Vor einem Jahr war das ungefähr. Da die SchülerInnen mit ihrem Wunsch nicht locker ließen, sind wir gemeinsam die nächsten Schritte gegangen: Das Okay der Schulleitung einholen und dann das Okay des Trägers. Zeit verging – doch alle blieben am Ball… Ein Künstler – Sebastian Magnus - wurde gefunden, der uns unterstützt, denn weder Lehrkraft noch Schüler hatten einschlägige Erfahrungen mit Spraydosen… Termine wurden vereinbart, dann aus den unterschiedlichsten Gründen wieder verschoben… oh es kostete uns einige Nerven, entsprechende Geduld aufzubringen… doch alle Beteiligten wollten dieses Projekt durchführen und so hielten wir zusammen durch! Endlich war es dann so weit – im Mai 2016 – alles war „reif“ und wir fingen an.

1. Termin: Ausarbeitung und Gestaltung der Entwürfe – von einzelnen oder in Gruppen. Beeindruckend war es, dass alle drei Stunden lang konzentriert und effektiv arbeiteten!

Anschließend sind Michael, Luisa, Louis und Frau Lindner mit den Zeichnungen zu Herrn Söllner gegangen, um alles zu präsentieren.

2. Dann Termin 2: Zuvor musste die Wand vom Hausmeister – vielen Dank – gesäubert werden, dann gingen alle gemeinsam daran, diese graue, triste Wand weiß zu tünchen. Alle auftretenden Probleme, wie zum Beispiel der Wind, der uns alle Zeitungen weg blies, die wir zum Schutz des Bodens auslegten, wurden kreativ und gemeinsam gelöst… so soll es sein bei einem solchen Projekt und zwei Klassengemeinschaften!

Dann folgte eine Nacht- und Nebelaktion: Wir konnten die Zeichnungen – mangels Dunkelheit – nicht gemeinsam tagsüber mit den Schülern übertragen, deshalb trafen sich der Künstler, ein Schüler – David - aus dem Internat und Frau Lindner um 21.00 Uhr abends, um per Overhead die Umrisse der Zeichnungen der Schüler vergrößert an der Wand zu fixieren.

Und dann - endlich Termin 3: Hier wird nun endlich gesprayt. Mit Vorbereitungen und in Schutzanzügen gehen alle ans Werk…. Viel Spaß und Freude hat dies allen bereitet und alle waren „geplättet“ von diesem phänomenalen Ergebnis….

     

Ihr alle könnt es sehen, tagtäglich – was möglich ist, mit Ausdauer und Durchhaltevermögen.

                                                   Aus GRAU mach BUNT ! 

Mich als Lehrerin erfüllt es mit besonderer Freude, dass alle einzelnen Graffitis 1:1 aus Schülerhand entstanden sind und auch dieser geniale Spruch in keinster Weise vorgegeben, sondern aus euren Ideen entstanden ist. Danke für alles und danke an alle – es war mir eine Freude…

Rita Lindner

Einen Film zum Graffiti-Projekt finden Sie oben im Nachtrag.

2014/15 Kulturklassen an der VLS

Klasse 5b: Dieses Schuljahr stand für uns unter dem Namen "Kulturklasse"

Papierofenbau

Wir sind die Klasse 5b und haben das Glück in diesem Schuljahr „Kulturklasse“ zu sein. Einige sehr interessante Aktionen hatten wir bereits im Laufe der letzten Monate erleben dürfen: So bauten wir über mehrere Tage hinweg eine funktionstüchtige LED-Taschenlampe, konnten an einem Vormittag unser feinmotorisches Können und unsere Kreativität an einem „Domino-Day“ beweisen und wir verbrachten zwei Tage bei einem Bildhauer in dessen Atelier. Dort lernten wir, jeder an seinem eigenen Stein, wie ein Steinmetz bzw. ein Bildhauer arbeitet.

Und unser Abschlussprojekt war jetzt der Bau eines Papierofens, der unsere selbstgestalteten Ton-Objekte brannte. Hierzu kam Frau Camphausen zu uns, die therapeutisches Töpfern als Schwerpunkt ihrer Arbeit sieht. Mit ihr zusammen fertigten wir (dieses Mal in Zusammenarbeit mit unserer Parallel-klasse 5a) zuerst Gefäße oder Figuren aus Ton. Am 30. Juni begannen wir dann gleich morgens um 8.00 Uhr mit dem Bau des Papierofens. Dazu legten wir eine große Metallplatte als Unterlage in die Wiese, auf der mit großen Steinen die zukünftige Feuerstelle eingerahmt wurde. Darüber kam ein Gitter und auf dieses Gitter stapelten wir vorsichtig all unsere Tongefäße. Mit Holzscheiten bauten wir wiederum darauf pyramidenförmig den Unterbau des Ofens. Nun konnten Zeitungspapierstreifen (dick mit Tonschlicker eingestrichen) Schicht um Schicht auf den Unterbau aufgetragen werden. Diese Technik erinnert an Blätterteig. Ganz oben musste eine Öffnung, die als Schlot dient, freigelassen werden. Der Papierofen stand damit nun fertig da. Ein großer Moment war das Entzünden des Feuers unter. Alles klappte super und schnell strahlte der Ofen schon große Hitze aus - bis zu 1.000°!

Da der Ofen aber lange Zeit benötigt um auszukühlen, blieben wir (die Klasse 5b) noch die ganze darauffolgende Nacht in mitgebrachten Zelten in der Nähe des Ofens und hielten Nachtwache, damit kein Funkenflug Unheil anrichten könnte. Diese Übernachtung im Schulgarten war natürlich ein weiteres Highlight des ganzen Projektes.

     

Am nächsten Morgen öffneten wir vorsichtig zusammen mit Frau Camphausen den Papierofen und entnahmen unsere wunderbar fertig gebrannten Tonobjekte.

Zur Erinnerung konnten wir alle dann diese ganz besonders gebrannten Kunstwerke mit nach Hause nehmen.

2013/14 Kulturklassen an der VLS


Der Verstärkerbau der 7. Klasse

Im Rahmen der Kulturklassen durften wir uns verschieden Projekte auswählen. Zwischen Weihnachts- und Faschingsferien bauten wir daher an fünf Freitagen an einem Audio-Verstärker. Vom IfiB (Institut für innovative Bildung) unterstützten uns drei Helfer, die das Projekt auch leiteten. Im Katalog findet man das Projekt unter dem Namen „Let´s get loud.“

Zuerst bekamen wir 6 Spanplatten, die in den Maßen des Verstärkers schon zugeschnitten waren. An Hand von Schablonen zeichneten wir die Bohrlöcher an, um sie dann mit einer Standbohrmaschine zu bohren. Insgesamt waren es 8 Bohrlöcher. Danach leimten wir die Holzplatten aneinander und verschraubten sie mit einem Akkuschrauber.

Nun machten wir uns an das Kernstück des Verstärkers, den technischen Innenausbau. Hierzu mussten alle benötigten Kabel vorverzinnt werden. Da wir alle mit einem auf 380 ° C erhitzten Lötkolben arbeiteten, lernten wir zuerst den Umgang mit Lötkolben und Lötzinn. Schnell waren manche unaufmerksam und verbrannten sich. Schrittweise wurden jedes Kabel und alle elektrischen Teile mit der Platine verlötet. Dass jedes Kabel und jedes Einzelteil seine Bezeichnung und Aufgabe hat, lernten wir auch.

Außerdem probierten wir viele spektakuläre Experimente aus, und hatten dabei viel Spaß. Einmal schlossen wir ein Verstärkerteil am Netzgerät an und brachten es zum Platzen. Unsere Pausen fanden auch im Physiksaal statt. Es war gute Laune in der Luft…


Wir lernten viele interessante, neue Sachen. Am Ende konnten alle einen funktionierenden Verstärker mit nach Hause nehmen.


2012/13 Kulturklassen an der VLS

Klasse 4/5

Unsere Klasse 4/5 durfte 2012/13 bei den Kulturklassen mitmachen. In GSE hatten wir gerade die Steinzeit und von der Kulturklasse kam eine Frau namens Diana und erklärte uns noch mehr darüber.

Im Monat Oktober kam die Schauspielerin Frau Stuckenberg. Sie brachte uns bei, wie man sich als Schauspieler fühlt.

Im Februar kam Dany Rüger und tanzte mit uns Hip-Hop. Wir wollten sogar auf der Monatsfeier auftreten.

Im April kam Werner Silzer und trommelte mit uns.

Als letztes machten wir einen Ausflug zur LIAS-Grube. Theresa und Jonas backten mit uns Pizza.

Alles machte uns viel Spaß, aber am meisten Spaß hatten wir mit Dany beim Hip-Hop- Tanzen.