Das Ziel: Kulturelle Bildung im Schulalltag verankern

Unsere Schule nimmt inzwischen zum drittenmal an dem Projekt der Stadt Bamberg teil. Immer zwei Klassen pro Jahr, eine Grund- und eine Mittelschulstufe, durften sich als Kulturklasse bewerben. Die teilnehmenden Klassen konnten schon tolle Projekte umsetzen.

Wer ist der Anbieter?

Kulturamt der Stadt Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur und Sport des Landkreises Bamberg unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle.

Was ist das: Ein Modellprojekt des Kultur- und Schulservice Bamberg

Seit Anfang 2007 vermittelt der Kultur- und Schulservice Bamberg (KS:BAM) kulturelle Bildungsangebote für Schulen und Kindergärten. Die Bamberger Kultur.Klassen wurden im Kulturamt der Stadt Bamberg entwickelt und stellen ein neues Konzept dar, um Kulturelle Bildung dauerhaft in den Schul- oder Kindergartenalltag zu verankern.

Im Rahmen der Kultur-Klassen arbeiten mehr als 60 qualifizierte, kulturpädagogische Kooperationspartner in über 200 Projekten mit Kindertagesstätten und Schulen zusammen. Im Projekt befinden sich derzeit 16 Bildungseinrichtungen, darunter Kitas, Grund-, Förder-, Mittel-, Wirtschafts-, Fachoberschule und ein Gymnasium. Es profitieren also Kinder bereits ab einem Jahr bis hin zu über 18 Jahren, unabhängig von Herkunft, Bildung und Einkommen der Eltern.

Weitere Informationen finden Sie auf der
 Homepage KS:Bamberg

2016/17 Kulturklassen an der VLS

Projekte der Klassen M7a und M7b

Die Kugel rollt Am 17.11.2016 besuchte uns Michael Keim. Zuerst hat jede Gruppe Cuboro-Würfel bekommen, die unterschiedliche Bahnfunktionen haben. Jede Gruppe bekam 74 Cuboro-Würfel, womit wir eine Kugelbahn bauen sollten. Das Ziel war es, die Kugel so lange wie möglich in Bewegung zu halten. Am Ende wurde die Zeit gemessen und ein Sieger ermittelt. Es war für alle ein großer Spaß!

Radierung Am 09.12.2016 und am 16.12.2016 besuchte uns Thomas Mohi und wir machten Radierungen. Bei einer Radierung ritzt man ein Motiv in eine Plexiglasplatte, färbt sie ein und wischt die Farbe wieder ab, so dass noch Farbe in den Ritzen bleibt. Dann druckt man das Motiv von der Plexiglasplatte auf ein Blatt Papier. Das haben wir mit einer großen Presse gemacht. Als erstes erklärte uns Herr Mohi, was bei der Radierung zu beachten war. Danach bekamen wir alle Plexiglas Platten und sollten zur Übung ein Auge mit einer Art Nadel in die Platte einritzen. Als das getan war, walzten wir schwarze Farbe auf die Platten, vor dem Pressen rubbelten wir mit alter Zeitung die Platte sauber, sodass die Farbe nur noch in dem eingeritzten Bereich blieb. Anschließend pressten wir die Platte mit der Hilfe einer Presse auf ein Papier. Als alle mit dem Auge fertig waren, durften wir unsere eigenen Ideen in die Tat umsetzen. Es hat uns allen sehr gut gefallen!

Buchdruck Am 21.02.2017 besuchte uns Ingo Cesaro. Er hatte fünf alte Setzkästen für den Buchdruck mit beweglichen Lettern dabei. Zuerst durfte jeder verschiedene Gedichte (Haikus) fertig dichten. Dabei dürfen immer nur fünf Silben am Ende verwendet werden. Mit den Setzkästen konnte dann jeder die Haikus fertig setzen. Dann haben wir die Buchstaben mit Farbe bestrichen und in die Walze gelegt. Das haben wir immer wiederholt nur mit anderen Texten. Am Ende hatten wir sehr viele tolle Haikus, die wir auch im Schulhaus ausgestellt haben. Das Projekt hat allen viel Spaß gemacht.

Kunstschmiede Die Klassen M7a und M7b waren am 31.03.17 beim Kunstschmied Hubert Hunstein im Königreich Haag. Dort zeigte uns Herr Hunstein seine Werke, die Werkstatt und sein Werkzeug. Dann schmiedete Herr Hunstein uns einen Nagel eine Maus und einen Drachen, leider durften wir nur den Nagel und die Maus behalten. Bei der Maus brauchte der Kunstschmied eine Assistentin und Herr Hunstein bat die Frau Prosch um Hilfe. Obwohl es so warm und laut war hat es uns allen sehr gut gefallen.

Linoldruck Am 7.4.2017 kam der Künstler Thomas Mohi und brachte Linolplatten, Farbe, eine Walze und Werkzeug mit. Thomas erklärte uns was Linoldruck ist, auch was wir da machen sollten. Danach bekamen wir Linolplatten und durften mit einem Linolmesser weg schlitzen. Als nächstes druckten wir die Platte mit Farbe. Am Ende nahmen wir noch mal alle Platten her und machten ein Buch. Dann lasen wir alle unser eigenes Buch vor. Schließlich entstanden schöne Bilder und ein schönes Buch.

(Tom Backert, Leon Kellner, Lucas Nein, Florian Pfeuffer)

Projekte der Klassen 3/4 und 4

Theaterbesuch Am 06.12.2016 bekamen wir ein besonders Nikolausgeschenk. Wir besuchten die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Die ganze Grundschulstufe wanderte zum Theater. Der Weg war sehr rutschig und wir mussten aufpassen, dass wir nicht hinfielen. Doch das gehörte nun mal dazu, wenn man eine Weihnachtsgeschichte besucht. Wir hatten das ganze Theater am Michelsberg für uns. In der Geschichte ging es um einen Mann, der sehr grimmig war. Aber in der Nacht traf er Geister, die ihn umstimmten. Die Schauspieler spielten mit großer Begeisterung. Am Ende des Stückes warfen sie sogar Lebkuchen ins Publikum, sodass einige aus der Klasse das Weihnachtsgebäck fangen konnten und verspeisten. Besonders schön war, dass die ganze Grundschule das Theaterstück erleben konnte und eine Dolmetscherin das Stück in die Deutsche Gebärdensprache übersetzte.

Boomwhackers Gemeinsam mit Werner konnten wir im Boomwhacker-Kulturklassenprojekt Rhythmus erleben und verschiedene Dinge ausprobieren. Besonders großen Spaß hatten wir mit den Boomwhackers. Das sind Plastikrohre, die verschiedene Töne erzeugen, wenn die Rohre in die Hände, auf die Oberschenkel oder gegeneinader geschlagen werden. Werner zeigte uns einen Rhythmus und wir machten diesen nach. Sätze und Klänge blieben uns oft einige Zeit im Ohr und wir konnten kaum aufhören „Ich bin gut drauf“ zu klatschen und zu singen. Die Übungen fanden im Rhythmikraum unserer Schule statt. So konnten wir den Rhythmus durch den Spezialboden richtig fühlen. Es war wichtig, dass wir aufeinander achten und uns gut konzentrieren, damit niemand seinen Einsatz verpasste. Vor der Aufführungen waren wir sehr nervös. Aber als wir auf der Bühne standen, war der Spaß am Rhythmus größer und die Nervosität verflog. Das Publikum war begeistert und auch für uns war dieses Kulturklassenprojekt eine tolle Erfahrung. Denn wir haben gelernt, dass es nicht immer teure Musikinstrumente braucht, um Musik zu machen. Manchmal reicht eine Plastikröhre oder die eigenen Hände.

Wir flechten einen Osterkorb Am Freitag, den 31 März 2017 fand in unserer Schule das Kulturklassenprojekt Körbeflechten mit Frau Schreiber statt. Zusammen mit den Lehrerinnen Frau Arndt, Frau Schunk, Frau Schiel, Frau Scherer und Frau Lindner konnte jedes Kind der Klasse 3 / 4 und der Klasse 4 einen Osterkorb herstellen. Unter der Anleitung von Frau Schreiber haben wir zunächst Weidenstöcke mit Holzleim in eine Holzscheibe geklebt. Anschließend haben wir eingeweichte Weiden um die Stöcke gewickelt. Hierfür war eine besondere Flechttechnik nötig, die Frau Schreiber uns mit sehr viel Geduld beibrachte. Das Flechten machte sehr viel Spaß und man kam rasch voran. Die Kinder, die bereits fertig waren halfen den Kindern die noch Unterstützung brauchten. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. In einer gemeinsamen Abschlussrunde haben wir festgestellt, dass neben dem schönen Osterkorb wir auch noch ganz viel Wissen mit nach Hause nehmen. Zum Beispiel, wie man einen Korb flechtet und dass sich nasse Weiden leichter verarbeiten lassen.

  

Unterwegs mit dem GPS Am 30.05. 17 waren wir mit der Erlebnispädagogin Susanne Stadler mit dem GPS gerät im Michelsberger Wald unterwegs. Wir fuhren mit dem Bus zum Michelsberger Wald und trafen uns dort mit Frau Stadler. Leider wurden wir vom Regen überrascht und wir hatten keine regenfeste Kleidung dabei. Doch Gott sei Dank konnte Frau Ellner-Lehmann gelbe Müllsäcke organisieren, die wir als Regenschutz tragen konnten. Jetzt sahen einige von uns wie kleine Minions aus, die durch den Wald spazierten.

Nach einer Einführung von Frau Stadler suchten wir mit dem GPS-Gerät verschiedene Punkte. Doch den richtigen Weg zu finden, war nicht immer leicht und wir mussten uns gegenseitig absprechen. Manchmal führte uns das GPS-Gerät direkt an einem Hang hinunter. Damit alle sicher unten ankamen, bauten wir mit dem mitgebrachten Seil ein Geländer und sicherten uns gegenseitig. Das hat sehr viel Spaß gemacht und uns als Gruppe zusammengeschweißt. Wir haben einige Punkte mit dem GPS-Gerät gefunden und kamen so an verschieden Orten, wie zum Beispiel einem Tipiplatz vorbei. Leider waren wir nach einiger Zeit, so durchnässt, dass wir uns nach unserem warmen Klassenzimmer sehnten und mit dem Bus zurück zur Schule fuhren. Es war ein erlebnisreicher Tag, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Elfchen Zu den Kulturklassen- Projekten von der Klasse 3/4

Katharina: Schön - Zwei Auftritte - Trommeln macht Spaß - Mir hat es gefallen - Boomwhackers

Tim: Toll - Lustiger Werner - Trommeln macht Spaß - Ich fand es cool - Boomwhackers

Lilli: Lustig - Fünf Trommeln - Laut war es - Wir hatten zwei Auftritte - Boomwhackers

Chiara: Witzig - Bunte Röhre - Konzentrieren und aufpassen - Wir haben alle gelacht - Boomwhackers

Simon: Schön - aus Weide - Es war anstrengend - Ich fand es schwer - Körbeflechten

Informatik – Projekt Zum Ende des Schuljahres durften sich die Klassen 3/4 und 4 im Rahmen der Kulturklasse noch mit ihren liebsten Geräten beschäftigen. Frau Dr. Anja Gärtig-Daugs von der Uni Bamberg kam mit ihrer Informatik Experimentierkiste an die Schule und zeigte uns anhand verschiedener Spiele und mit Tablets und Filmen, wie ein Computer die Informationen in 1- 0 -1 - 0 – Codes umsetzt. Das war sehr interessant und abwechslungsreich und mit den Zeichenprogrammen entstanden lustige Bilder.

 

Am zweiten Tag haben wir mit Hilfe eines Spiels und einem Film das Internet besser kennengelernt. Wir wissen jetzt, dass eine WhatsApp- Nachricht, die ich an meine Freundin schicke (die vielleicht gerade neben mir sitzt), in Sekundenschnelle über den zentralen Server in die USA geschickt wird bevor sie zugestellt wird!!!

(Klassen 3/4 und 4)

Nachtrag zum Graffitiprojekt der Klassen 7/8 a/b im letzten Schuljahr.

Die Klassen nahmen in diesem Schuljahr an einem Wettbewerb des C.C. Buchner Verlags teil, dafür drehten sie über ihr Projekt einen coolen Film - siehe unten! Als Anerkennung erhielten die Klassen eine Urkunde.

Urkunde  PDF

Der Film zum Graffiti-Projekt

Die vollständige Information zum Graffitiprojekt finden Sie unten.

2015/16 Kulturklassen an der VLS

Berichte der 2. Klasse

Domino von Pascal: Am ersten Kulturtag hat uns Herr Michael Keim das Spiel Domino erklärt. Er hat für uns Dominosteine und verschiedene Gegenstände für Aufgaben zur Verfügung gestellt. Zuerst haben wir „Murmeln im Becher“ gespielt. Dabei mussten wir versuchen, die Murmeln mit Hilfe von Dominosteinen in einen Becher zu befördern. Wir haben viele Dominosteine bekommen, haben die Steine hochkant in einer Reihe und verschiedenen Mustern aufgestellt und hatten viel Spaß beim Aufbauen, Ausprobieren und Tüfteln. Dann haben wir eine Pause gemacht und haben das Spiel gespielt – wie kommt man über einen Bach? Nach der Pause wollten wir eine Kerze anzünden, doch es ging nicht, da sonst der Rauchmelder reagiert hätte. Deswegen haben wir eine Mausefalle in den Parkour eingesetzt. Tyler hat ein Kartenhaus gebaut. Dann durfte Niklas die Steine anstupsen und sie fielen nacheinander um, die Steine stoppten in den Kurven und wir mussten lachen. Da war der Schultag auch schon wieder vorbei, wir hatten viel Spaß und würden es jederzeit wieder machen.

Mülltrommeln von Carsten: Das war unser 2. Projekt. Es war in der Schule. Wir haben mit Müll getrommelt. Von zu Hause haben wir leere Flaschen, Becher, Schachteln und vieles andere mehr mitgebracht. Wir haben einen Film angeschaut. Wir haben einen Song, Herr Krachmach, gesungen. Der Mann heißt Tobias. Es war am 18. April. Der Tobias war nett und lustig. Wir haben Musik gemacht.

 

Bildhauern macht stark von Emily und Julia: Die 2. Klasse hat ein Kulturprojekt gemacht. Am Montag, den 11. April haben wir das Projekt Bildhauer gemacht. Mit dem Bus sind wir zum Bildhauer gefahren worden. Dort haben wir 5 Stunden lang gemeißelt und gehämmert. Wir durften unser eigenes Motiv machen. Wir mussten eine Schutzbrille tragen, dass die Augen geschützt sind. Frau Brandl und Frau Brauner haben uns geholfen. Wir haben in der Pause gegessen und getrunken. Anschließend haben wir das Gelände erkundigt. Wir haben Fangen gespielt auf dem Gelände. Christoph Klug hat uns das Bildhauern gelehrt. Zum Schluss sind wir mit dem Bus zurück zur Schule gefahren. Es war sehr schön bei Christoph Klug.

  

Hip Hop mit Body and Soul von Niklas und Jana: Am Montag, den 28. 6. hatte unsere ganze Klasse Hip Hop in der Turnhalle der VLS-Schule. Die Trainerin heißt Dani. Wir mussten was zu trinken mitnehmen. Zum Aufwärmen haben wir getanzt und uns in den Kreis gesetzt. Dani hat uns die Tanzschritte gezeigt. Wir haben zum Lied „Jungs gegen Mädchen“ aus dem Film Bibi und Tina getanzt. Beim Tanzen mussten wir die Hände bewegen. Wir haben es sehr schnell gelernt. Der Song war witzig. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, ich hoffe, wir machen sowas mal wieder.

 

Unsere Sams-Führung von Emily: Am 13. Mai hatten wir als Kulturklassenprojekt eine Sams-Führung. Geschrieben hat das Sams-Buch Paul Maar. Die Sams-Führung machte Frau Maria Wunderlich. Frau Wunderlich war nicht so freundlich und es wäre schön gewesen, wenn sie sich als Sams verkleidet hätte. Das hatten wir eigentlich gedacht. Wir sind durch Bamberg gelaufen und schauten uns die Drehorte, verschiedene Bilder mit Sams-Figuren und Sams-Puppe an. Nach der Führung, die uns nicht gefallen hat, sind wir wieder zurück zu Schule gelaufen.

  

Arbeit mit Ton – „Unsere Klasse – Unsere Stärken“ von Nele: Wir haben drei Tage den Ton gestaltet. Dann haben wir die Sonnenstrahlen angemalt. Zum Bemalen und Töpfern sind wir in den Werkraum der Schule gegangen. Frau Camphausen hat neuen Ton mitgebracht. Danach haben wir die Strahlen zu einer Sonne auf eine blaue Platte aufgeklebt und der Hausmeister hat sie im Schulhaus aufgehängt. In der Mitte der Sonne sind ein lachendes Gesicht, ein Schwimmbad, ein Fußballfeld und das Symbol für Hilfe. Die einzelnen Teile wurden bei 1000° über Nacht im Ofen gebrannt. Wir fanden es toll, mit Ton zu arbeiten, ihn zu bemalen und zu glasieren.

 

Licht und Schatten von Leja: Die Frau, die Licht und Schatten mit uns gemacht hat, hieß Hannelore. Sie haben 2 Gruppen gemacht. Eine Gruppe ist mit Frau Brauner runter in den Rhythmikraum und hat gewebt und getanzt. Wir hatten drei Overhead-Projektoren. Einer war Wasser und Farben, der zweite war mit Zucker und der dritte war mit Tüchern/Stoff, Schablonen, Herzen und Stoffrosen. Es gab auch eine kleine Pause, da durften wir das bunte Wasser abmalen. Hannelore hat sehr schöne Sachen mitgebracht. Wir haben Muster aus Licht und Schatten hergestellt. Wir möchten nochmal dieses Projekt machen. Es hat viel Spaß gemacht. Es war sehr schön, weil die Hannelore so nett war und sie unserer Fantasie freien Lauf gelassen hat.

  

Afrikanischer Tanz von Julia: Wir waren in der Turnhalle von der VLS. Wir haben zwei Menschen kennen gelernt, ihre Namen sind Dani und Werner. Werner hatte drei Trommeln und zwei Stöcke dabei. Dani hat getanzt mit uns. Die Jungs und die Mädchen hatten einen Stock. Mit den Stöcken haben wir getanzt. Die Stöcke waren Schwerter für die Jagd. Wir haben getanzt, dass wir Reis ernten und haben Reis in die Schale getan. Uns hat das Projekt gefallen. Vielen Dank!

 

Trommeln von Rebecca: Für das Schulfest mit Johannisfeuer haben wir einen Auftritt geplant. Wir machten Musik mit Werner. Es war sehr lustig. In der V-L-S-Turnhalle haben wir geübt. Von Werner haben wir das Trommeln gelernt. Wir haben mit Djemben gespielt. Unser Auftritt war in der Schule auf der Bühne in der Aula. Der Auftritt war an einem Donnerstag. Wir hatten großes Lampenfieber. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.

 

Graffitiklassen 7/8 a/b

So fing alles an: Wir malten im Kunstunterricht mit Wassermalfarben ein Graffiti. Die Schüler sollten vor dem Hintergrund einer Backsteinmauer als Graffiti zum Ausdruck bringen, was ihnen wichtig ist. Daraus ist die Idee geboren, doch mal ein wirkliches Graffiti zu gestalten. Vor einem Jahr war das ungefähr. Da die SchülerInnen mit ihrem Wunsch nicht locker ließen, sind wir gemeinsam die nächsten Schritte gegangen: Das Okay der Schulleitung einholen und dann das Okay des Trägers. Zeit verging – doch alle blieben am Ball… Ein Künstler – Sebastian Magnus - wurde gefunden, der uns unterstützt, denn weder Lehrkraft noch Schüler hatten einschlägige Erfahrungen mit Spraydosen… Termine wurden vereinbart, dann aus den unterschiedlichsten Gründen wieder verschoben… oh es kostete uns einige Nerven, entsprechende Geduld aufzubringen… doch alle Beteiligten wollten dieses Projekt durchführen und so hielten wir zusammen durch! Endlich war es dann so weit – im Mai 2016 – alles war „reif“ und wir fingen an.

1. Termin: Ausarbeitung und Gestaltung der Entwürfe – von einzelnen oder in Gruppen. Beeindruckend war es, dass alle drei Stunden lang konzentriert und effektiv arbeiteten!

Anschließend sind Michael, Luisa, Louis und Frau Lindner mit den Zeichnungen zu Herrn Söllner gegangen, um alles zu präsentieren.

2. Dann Termin 2: Zuvor musste die Wand vom Hausmeister – vielen Dank – gesäubert werden, dann gingen alle gemeinsam daran, diese graue, triste Wand weiß zu tünchen. Alle auftretenden Probleme, wie zum Beispiel der Wind, der uns alle Zeitungen weg blies, die wir zum Schutz des Bodens auslegten, wurden kreativ und gemeinsam gelöst… so soll es sein bei einem solchen Projekt und zwei Klassengemeinschaften!

Dann folgte eine Nacht- und Nebelaktion: Wir konnten die Zeichnungen – mangels Dunkelheit – nicht gemeinsam tagsüber mit den Schülern übertragen, deshalb trafen sich der Künstler, ein Schüler – David - aus dem Internat und Frau Lindner um 21.00 Uhr abends, um per Overhead die Umrisse der Zeichnungen der Schüler vergrößert an der Wand zu fixieren.

Und dann - endlich Termin 3: Hier wird nun endlich gesprayt. Mit Vorbereitungen und in Schutzanzügen gehen alle ans Werk…. Viel Spaß und Freude hat dies allen bereitet und alle waren „geplättet“ von diesem phänomenalen Ergebnis….

     

Ihr alle könnt es sehen, tagtäglich – was möglich ist, mit Ausdauer und Durchhaltevermögen.

                                                   Aus GRAU mach BUNT ! 

Mich als Lehrerin erfüllt es mit besonderer Freude, dass alle einzelnen Graffitis 1:1 aus Schülerhand entstanden sind und auch dieser geniale Spruch in keinster Weise vorgegeben, sondern aus euren Ideen entstanden ist. Danke für alles und danke an alle – es war mir eine Freude…

Rita Lindner

Einen Film zum Graffiti-Projekt finden Sie oben im Nachtrag.

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