Informationstag zur Schullaufbahnberatung und Berufsorientierung


"Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten!" (Konfuzius, chinesischer Philosoph)

Diese Weisheit ist unser Leitsatz, wenn wir die Schüler auf ihrem Weg in den Beruf begleiten. Es ist uns ein großes Anliegen an der Von-Lerchenfeld-Schule, die Schüler bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und sie auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten. So finden bereits ab der 6./7. Jahrgangsstufe erste Praktika, Betriebserkundungen und Besuche im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit statt. Die zuständige Reha-Beraterin der Agentur für Arbeit, Frau Morgenthaler, steht den Schülern beratend zur Seite.

Wir arbeiten außerdem eng zusammen mit der Handwerkskammer Oberfranken, deren zuständige Referentin Frau Frühbeißer uns bei der Vermittlung von Praktikumsstellen unterstützt. Weitere Kooperationspartner bei der Berufsfindung sind verschiedene Berufsbildungswerke für Hörgeschädigte in ganz Deutschland und Berufsfachschulen für verschiedene Berufsfelder sowie der Sozialdienst für Hörgeschädigte, die Mitarbeiter des bfz und die Berufsorientierung individuell (BI) des Integrationsfachdienstes ifd, vertreten durch Frau Schiller. Über diese Angebote können Jugendliche besondere Unterstützungsmaßnahmen erhalten, um ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern.

Um Eltern und Schülern die Palette von beruflichen Möglichkeiten und Unterstützungssystemen aufzuzeigen, findet jeweils zu Beginn des Schuljahres ein Informationstag zur Schullaufbahnberatung und Berufsorientierung statt, in diesem Jahr am 10.11.2016.

Bei dieser Gelegenheit besuchen uns unsere Kooperationspartner in der Schule und informieren die Erziehungsberechtigten, die Schüler und Lehrkräfte im persönlichen Gespräch über Ausbildungsangebote an ihrer Einrichtung. Außerdem gibt es Vorträge über die Berufsausbildungen an den jeweiligen Instituten im Mehrzweckraum. Auch in diesem Jahr war der Informationstag wieder gut besucht. Die Eltern konnten viele Informationen mit nach Hause nehmen und Kontakte knüpfen.

Vertreten waren in diesem Schuljahr im Einzelnen:

  • das BBW Leipzig
  • das BBW München
  • das BBW Nürnberg
  • die Private Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung,Förderschwerpunkt Hören und weiterer Förderbedarf Hohenwart/Zell
  • die Handwerkskammer für Oberfranken/Bamberg
  • die Agentur für Arbeit, vertreten durch unsere Reha-Beraterin Frau Morgenthaler
  • das bfz Bamberg (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH)

Auch bei den Vorträgen konnten die Eltern viele Informationen erhalten: Zunächst referierten Frau Eichinger (Schulpsychologin) und Frau Ueding (StRin FöS) über die Möglichkeiten der Schullaufbahn bei hörgeschädigten Schülern. Frau Ueding informierte außerdem über die Projektprüfung als verbindlicher Teil unserer Abschlüsse Qualifizierender Abschluss der Mittelschule und Mittlerer Schulabschluss. Informationen zur Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung vermittelte Frau Fischer (StRin FöS). Neben Vorträgen der Berufsbildungswerke Nürnberg und München berichtete auch Herr OStR Gensler der FOS (Fachoberschule) Bamberg über die Möglichkeiten des anschließenden Fachabiturs an der Fachoberschule nach dem Mittleren Schulabschluss. Er erläuterte die Möglichkeit des Besuchs der Vorklasse an der FOS für unsere Mittlere Reife-Schüler, damit sie erkunden können, ob sie für die Fachoberschule geeignet sind. Zum dritten Mal fand am gleichen Tag auch ein Berufsorientierungsvormittag nur für unsere Schüler statt. Zunächst berichteten ehemalige Schülerinnen und Schüler unserer Schule von ihren Erfahrungen bei der Berufsausbildung. Maria Kreppel erzählte über die Ausbildung zur Feinwerkmechanikerin, ebenso Viktor Krämer. Marcel Lampret und Lukas Weber referierten über die Anforderungen ihres Berufes Schreiner, Manfred Riedel über den Kaufmann im Groß- und Außenhandel, sein Bruder Philipp Riedel berichtete über den Kfz-Mechatroniker. Alle jungen Erwachsenen stehen heute erfolgreich und selbstbewusst in ihrem Berufsalltag und konnten viele wertvolle Tipps für die Berufswahl, die Ausbildung und das Verhalten im Betrieb weitergeben. Auf so erfolgreiche Absolventen unserer Schule sind wir sehr stolz und natürlich dankbar für ihre Unterstützung!

Im Anschluss konnten die Schüler praktische Angebote aus verschiedenen Berufsfeldern erproben und Informationen über die Berufsausbildung mitnehmen. Die Angebote umfassten:

  • die Vorstellung von verschiedenen Bereichen im Rahmen von BOB (Berufsorientierungsboxen) des BBWs Leipzig. Dabei durften die Schüler an verschiedenen Stationen Betätigungen verschiedener Berufsfelder erproben: Dekorieren mit Obst und Gemüse und Herstellen von Linsenbildern für die Berufsfelder Ernährung und Versorgung, das Schleifen und Ölen von hölzernen Kerzenhaltern für das Berufsfeld Holz und ein Zuordnungsspiel verschiedener Pinsel aus dem Berufsfeld des Malers.
  • das Berufsfeld des Raumausstatters (Angebot des BBWs Nürnberg), Hier erfuhren die Schüler zunächst einiges über die benötigten Kompetenzen und erforderlichen Prüfungen in diesem Beruf. Danach konnten sie mit Polsternägeln ein Filzherz auf Holz befestigen.
  • die Berufsfelder Ernährung und Versorgung und Sozialpflege (Angebot der Berufsfachschule Maria Hilf Bamberg): Hier konnten die Schüler im Rollstuhl fahren oder gefahren werden, Servietten falten oder den Aufbau des menschlichen Körpers an einem Modell erkunden.
  • die Vorstellung der Projektprüfung als einem der verpflichtenden Prüfungsteile sowohl beim Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule als auch beim Mittleren Schulabschluss. Frau Ueding zeigte einen Film über diese Prüfungsform und erklärte zwischendurch immer wieder anschaulich und klar, worauf es bei der Projektprüfung ankommt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden an unserem Informationstag zur Schullaufbahnberatung und Berufsorientierung! Es war wieder ein interessanter Tag voller neuer Impulse für Schüler und Eltern mit netten Gesprächen in entspannter Atmosphäre. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Ein Rückblick ins letzte Schuljahr:

Informationstag zur Schullaufbahnberatung und Berufsorientierung am 12.11.2015

Vertreten waren im letzten Schuljahr im einzelnen:

  • das BBW Leipzig
  • das BBW München
  • das BBW Nürnberg
  • das BBW Rummelsberg
  • die Private Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung,Förderschwerpunkt Hören und weiterer Förderbedarf Hohenwart/Zell
  • die Handwerkskammer für Oberfranken/Bamberg
  • der Sozialdienst für Hörgeschädigte in Oberfranken und die Angebote für die Berufsorientierung individuell (BI) des Integrationsfachdienstes ifd
  • die Agentur für Arbeit, vertreten durch unsere Reha-Beraterin Frau Hoppmann
  • das bfz Bamberg (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH)

Auch bei den Vorträgen konnten die Eltern viele Informationen erhalten:

Zunächst referierten Frau Eichinger (Schulpsychologin) und Frau Ueding (StRin FS) über die Möglichkeiten der Schullaufbahn bei hörgeschädigten Schülern. Frau Ueding informierte außerdem über die Projektprüfung als verbindlicher Teil unserer Abschlüsse Qualifizierender Abschluss der Mittelschule und Mittlerer Schulabschluss. Neben Vorträgen der Berufsbildungswerke Leipzig, Nürnberg und München berichtete auch Herr OStR Gensler der FOS (Fachoberschule) Bamberg über die Möglichkeiten des anschließenden Fachabiturs an der Fachoberschule nach dem Mittleren Schulabschluss. Er erläuterte die Möglichkeit des Besuchs der Vorklasse an der FOS für unsere Mittlere Reife-Schüler, damit sie erkunden können, ob sie für die Fachoberschule geeignet sind.

Zum zweiten Mal - nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr - fand am gleichen Tag auch ein Berufsorientierungsvormittag nur für unsere Schüler statt. Zunächst berichteten ehemalige Schülerinnen und Schüler unserer Schule von ihren Erfahrungen bei der Berufsausbildung. Michelle Göppner berichtete über den Beruf der Erzieherin, Judith Keller über den Beruf der Staatlich examinierten Krankenschwester und Brian Nowak erzählte von seiner Ausbildung zum Altenpfleger.

Anschließend konnten die Schüler praktische Angebote aus verschiedenen Berufsfeldern erproben und Informationen über die Berufsausbildung mitnehmen.

Die Angebote umfassten:

  • die Berufsfelder Holz und Elektrotechnik (Angebot des BBW Nürnberg), Hier konnten die Schüler ein Vogelhäuschen mit Beleuchtung bauen, zahlreiche Ausbilder und Auszubildende des BBWs Nürnberg standen den Schülern mit Rat und Tat zur Seite.
  • die Berufsfelder Ernährung und Versorgung und Sozialpflege (Angebot der Berufsfachschule Maria Hilf Bamberg): Hier konnten die Schüler im Rollstuhl fahren oder gefahren werden, Servietten falten oder den Aufbau des menschlichen Körpers an einem Modell erkunden.
  • eine Informationsveranstaltung des Online-Dolmetscherdienstes verbavoice. Hier erfuhren die Schüler von den Möglichkeiten des Schrift- und Gebärdensprachdolmetscherdienstes, insbesondere auch vor dem Hintergrund einer Berufsausbildung.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden an unserem Informationstag zur Schullaufbahnberatung und Berufsorientierung!

Es war ein interessanter Tag voller neuer Impulse für Schüler und Eltern mit netten Gesprächen in entspannter Atmosphäre.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Ein Rückblick ins vorletzte Schuljahr:

Informationstag zur Schullaufbahnberatung und Berufsorientierung am 12.11.2014

Vertreten waren im einzelnen:

  • das BBW Leipzig
  • das BBW München
  • das BBW Nürnberg
  • das BBW Rummelsberg
  • die Private Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung,Förderschwerpunkt Hören und weiterer Förderbedarf
  • die Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung und Kinderpflege St. Kunigund in Vierzehnheiligen/Bad Staffelstein
  • die Handwerkskammer für Oberfranken/Bamberg
  • der Sozialdienst für Hörgeschädigte in Oberfranken und die Angebote für die Berufsorientierung individuell (BI) des Integrationsfachdienstes ifd
  • die Agentur für Arbeit, vertreten durch unsere Reha-Beraterin Frau Hoppmann

Auch bei den Vorträgen konnten die Eltern viele Informationen erhalten:

Zunächst referierten Frau Eichinger (Schulpsychologin) und Frau Ueding (StRin FS) über die Möglichkeiten der Schullaufbahn bei hörgeschädigten Schülern. Neben Vorträgen der Berufsbildungswerke Leipzig, Nürnberg und München berichtete auch Herr StD Spindler der FOS (Fachoberschule) Bamberg über die Möglichkeiten des anschließenden Fachabiturs an der Fachoberschule nach dem Mittleren Schulabschluss. Er erläuterte die Möglichkeit des Besuchs der Vorklasse an der FOS für unsere Mittlere Reife-Schüler, damit sie erkunden können, ob sie für die Fachoberschule geeignet sind.

Zum ersten Mal in diesem Schuljahr fand am gleichen Tag auch ein Berufsorientierungsvormittag nur für unsere Schüler statt. Dabei konnten die Schüler praktische Angebote aus verschiedenen Berufsfeldern erproben und Informationen über die Berufsausbildung mitnehmen.

Die Angebote umfassten:

  • die Berufsfelder Metall, Elektrotechnik und Küche (Angebot des BBW Nürnberg): Hier konnten die Schüler Servietten falten, Metallplaketten prägen oder einen Schlüsselanhänger aus Metall bauen. Der Ausbilder Herr Heider und die beiden Auszubildenden und ehemaligen Schüler von uns, Christopher Groh und Maximilian Schütz, standen den Schülern mit Rat und Tat zur Seite.
  • die Berufsfelder Alltagshelfer und Altenpfleger/Altenpflegerhelfer (Angebot des BBWs Winnenden: Frau Eisenbraun und Frau Forster) brachten den Schülern die Anforderungen der Berufsfelder näher - die Schüler konnten sich im Blutdruckmessen erproben.
  • den Erfahrungsaustausch mit dem ehemaligen Schüler Viktor Pitomitz, der - selbst gehörlos - von seiner Ausbildung, Prüfung, Bewerbung und von seinen Berufserfahrungen berichtete. Die Schüler stellten viele Fragen und nahmen die Ratschläge eines ehemaligen Mitschülers sehr gerne an.