Auditives Gedächtnis

  • Geschichtenbaumeister - Bau deine eigene Geschichte: Der Anfang wird vorgegeben, die weiteren Sätze werden gemeinsam Satz für Satz ausgedacht. Dabei muss das Kind jeweils den Anfang wiederholen, bevor es die Geschichte weiter erzählen kann.
  • Merkprofi: Arbeitsgedächtnis (auditiv): 1)Telefonspiel: Ruf mich an: Wiedergabe von Zahlen; 2) Papageispiel: Wiedergabe von Laute / Wörter (sinnlos-sinnhaft) oder z.B. Kofferpacken; 3) Lehrerspiel: Kleine Arbeitsaufträge geben: „Zuerst holst du eine rote Kreide, dann den Schwamm und dann noch den Würfel hinten an der Wand.“

Selektivität

  • Hörquiz: Erkennen von einzelnen (Schüler-)Stimmen in Verbindung mit Hintergrundgeräuschen, die selbst hergestellt werden (Aufnahme von der Klasse in der Vorviertelstunde, Pausensituation; CDs: Erlebnis Hören, Ohren auf, Hör mal
  • „Förderspiele Hörspaß“ (MiniLük): Übungen am PC. Hören von Wörtern bei Störgeräusch mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.
  • Zauberwald: Gruppenspiel: Finden der verwünschten Prinzessin, die im verzauberten Wald (Kinder spielen Bäume und imitieren den Wind (z.B. W-Laut) weint, bzw. schluchzt (Wein-Geräusch / Klagelaut o-Laut).
  • Ratz-Fatzspiele: Heraushören von bestimmten Wörtern aus einer Geschichte.
  • Silbenhören: Ein/zwei Kinder gehen vor die Tür. Die restliche Klasse wird in Gruppen eingeteilt. Ein mehrsilbiges Wort wird vereinbart. Jede Gruppe erhält eine Silbe, die sie nun dauernd wiederholen soll. Die Kinder, die draußen waren, dürfen nun hereinkommen und sollen die Silben heraushören und anschließend zu einem sinnvollen Wort ordnen.

Lautdiskrimination

  • Lautdetektiv: Laut, wo bist du? Positionsbestimmung eines vereinbarten Lautes innerhalb von Wörtern. Bei gefundenen Lauten wird eine vereinbarte Bewegung ausgeführt.
  • Handzeichenlesen: Spielerische Anwendung von z.B. Fibelzeichen: Geheimschrift aus Handzeichen;
  • Sprechbildlesen: Spielerische Anwendung von z.B. Mundbildern;

Auditive Aufmerksamkeit

  • Satzdetektiv: Satzlängen vergleichen anhand der Anzahl von Wörtern
  • Hörpolizist: 1) Falsche Wörter erkennen: In einer Geschichte sind falsche Wörter versteckt. Sie müssen erkannt werden. Wer ein falsches Wort hört, hebt die Hand und sagt das richtige Wort. „Es ist ein kalter Hintermorgen (Wintermorgen). Mutti schießt (schließt) das Fenster. 2) Signalwörter erkennen, z.B. die „Froschgeschichte“: „Mitten in der Wiese gibt es einen kleinen Teich. In dem Teich lebt ein grüner Frosch. Wenn die Sonne scheint, sitzt der Frosch auf einem Seerosenblatt (Frosche zählen). 3)Lügengeschichte: Geschichte vorlesen, die man mit falschen Reimwörtern vorbereitet hat: „Es ist Sommer. Alle schwitzen, denn es ist sehr weiß (heiß). Da wachsen viele Blumen auf der Liese (Wiese). Wir spielen auf der Wiese mit dem Fall (Ball).
  • Prellball: Es wird ein Thema bestimmt und dazu passende Begriffe mit einem springenden Ball gesprochen und geprellt. Es wird dann ein Wort ohne zu sprechen geprellt und versucht dieses zu erraten.

Dichotisches Hören

  • Blubber mich voll!: Kinder sitzen in einer Reihe. Dem mittleren Kind wird gleichzeitig vom rechten und linken Partner jeweils ein unterschiedliches Wort gesagt. Das Kind in der Mitte erkennt beide Wörter (Variation: zusammengesetze Wörter - Teil 1 linkes Kind, Teil 2 rechtes Kind).

Richtungshören

  • Wo bist du? Kind bekommt die Augen verbunden, während der Lehrer/Elternteil umherwandert und dabei beständig vorliest. Das Kind kann vom Sitzplatz aus mit der Hand zeigend dem Lehrer folgen. --> Steigerung: leise Radiomusik im Hintergrund einspielen
  • Hör mal! Kind im Straßenverkehr zu einer erhöhten „Lauschhaltung“ animieren, damit das Kind lernt, sein Gehör in alle Richtungen hin zu trainieren: Woher kommt jetzt der LKW? Wo sitzt der singende Vogel?
  • Hördschungel: Übungen mit Instrumenten: Zwei Kinder bilden ein Paar. Einem Kind werden die Augen verbunden. Der Partner versucht nun das Kind mit den verbundenen Augen mit Hilfe von Tönen / Geräuschen durch den Raum zu führen.
  • Klingendes Tor: Einem Kind werden die Augen verbunden, zwei andere stellen sich im Raum mit einem Abstand von ca. 3 m gegenüber auf. Die beiden beginnen nun abwechselnd mit Knackfröschen o.ä. zu knacken und lotsen so den Dritten durch ihr Tor.
  • Krachmacher: Je zwei Kinder bilden ein Paar und erhalten ein Geräusch (z.B. in die Hände klatschen, zwei Trommeln, Tierlaute, Laute, Silben oder Worte etc.). Die Paare stellen sich paarweise im Abstand von ca. 2 m gegenüber. Die einzelnen Paare stellen sich verstreut im Raum auf. Ein Paar beginnt mit ihrem Geräsusch, wenn die Wanderer durch dieses Gassentor gekommen sind, verstummen die Kinder dieses Tores und die nächsten Krachmacher beginnen mit ihrem Geräusch.
  • Orientierungsspiele oder Wegweisspiele (kalt oder warm) mit Hilfe von Lauten;
  • Geräuschesalat: Verstreute Silben im Raum einsammeln;

Lautheitsempfinden

  • PSST! Sensibilisierung für geringe Lautstärken: Bewusstes leises Sprechen, leises Vorlesen bzw. Abspielen einer CD mit geringer Lautstärke oder Stille kennen lernen: Geräusche in unterschiedlicher Lautstärke vormachen, Kind soll entscheiden, ob es eine laute oder leise Darbietung war, zur Verdeutlichung möglich sind graphische Darstellungen (z.B. laut = dicker Punkt, leise= dünner Punkt) oder durch Bewegungen (laut = große/schnelle Bewegungen, leise = kleine/langsame Bewegungen).

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