Auditive Aufmerksamkeit

  • Hör zu! Lauschen auf Geräusche: Was hörst du im Raum, draußen? Geräusche am eigenen Körper, Tiere und deren Stimmen imitieren....)
  • Hör genau! Aus einer Reihe von Geräuschen ein bestimmtes Geräusch herausfinden; Geräusch- Tonlängen vergleichen; Worterkennspiel: Wörter erhören und handeln, z.B. Ratz Fatz (HABA), falsche Wörter erkennen und verbessern z.B. Die Kuh, die macht buh (muh); Signalwörter erkennen und zählen z.B. die „Hundegeschichte“: Es war einmal ein Hund, der traf ein Huhn. Der Hund, der hatte Hunger...(Hunde zählen).
  • Klangball: Kinder sitzen mit geschlossenen Augen im Kreis und rollen sich abwechselnd einen klingenden Ball zu. Wenn der Ball sich ganz nah bei Ihnen anhört, dürfen Sie die Augen öffen und z.B. ein vereinbartes Wort sagen...
  • Musik als Zeichen: Akustische Signale zur Rhythmisierung: z.B. können über Instrumente oder Klatschen eine bestimmte Grußform oder die Namen der Kinder rhythmisiert werden.

Auditives Gedächtnis

  • Geschichtenerzähler: Kurze Geschichten erzählen, und sie nacherzählen lassen (auch mit vertauschten Namen / Rollen).
  • Geräuschmemory (aus leeren schwarzen Behältern): Dosen unterschiedlich füllen, z.B. mit Büroklammern (immer zwei Dosen gleich füllen und das passende Paar dazu finden).
  • Geräuschestrasse: Nacheinander klingende Geräusche konzentriert hören, die Geräusche in ihrer Abfolge benennen und nachahmen
  • Nachmacher; Rhythmus nachklatschen: Laute / Wörter / Sätze wiedergeben, wie Kofferpacken“;
  • Heute bin ich Lehrer: Kleine Arbeitsaufträge geben: „Zuerst holst du eine rote Kreide, dann den Schwamm und dann noch den Würfel hinten an der Wand.“

Lautdiskrimination

  • Lautidentifikation: Positionsbestimmung von Lauten, Laute differenzieren (z.B. Minimalpaare), Laute zuordnen (Mundbildern, Handzeichen)
  • Klaschtanten: Wie oft kannst bei bestimmten Wörtern klatschen (Silben segmentieren)?

Selektivität

  • „Förderspiele Hörspaß“ (Minilük): Übungen am PC. Hören von Wörtern bei Störgeräusch. Dabei lässt sich der Schwierigkeitsgrad erhöhen.
  • Zauberwald: Gruppenspiel: Finden der verwünschten Prinzessin, die im verzauberten Wald (Kinder spielen Bäume und imitieren den Wind (z.B. W-Laut) weint, bzw. schluchzt (Wein-Geräusch / Klagelaut o-Laut).
  • Störenfriede: Ratz-Fatz mit Störlärm: Heraushören von bestimmten Wörtern bei Hintergrundsgeräuschen von Störenfriede.
  • Silbenhören: Ein Kind geht vor die Tür und die Gruppe überlegt sich ein zweisilbiges Wort. Wenn das Kind herien kommt spricht die eine Hälfte der Gruppe die eine Silbe, die andere Gruppenhälfte die andere Silbe.

Richtungshören

  • Wo bist du? Lokalisation von Geräuschquellen: Wecker verstecken und beim Klingeln (auch mit verbundenen Augen) suchen; Tiersuche: Tiere haben sich versteckt – wo sind sie?; Wegweiserspiele (kalt oder warm) mithilfe von Geräuschen / Lauten;
  • Ich hör dich, du hörst mich: Klangspiele mit verbundenen Augen („Hänschen Piep einmal“, „Topfschlagen“); Ein Kind sitzt mit verbundenen Augen in der Mitte des Kreises. Die Kinder im Kreis geben eine Rassel herum. Gelegentlich rasselt ein Kind. Das Kind in der Mitte soll nun zeigen, woher das Geräusch kommt. Oder: Ein klingender Ball wird herumgerollt und das Kind soll mit dem Finger zeigen, welchen Weg der Ball nimmt.
  • Indianerspiel: Anschleichen eines Indianers an einen schlafenden Cowboy oder ein Hund bewacht einen Knochen.
  • Anweisungsspiele: Feuer Wasser Blitz; Zahlenfangen...

Lautheitsempfinden

  • Sensibilisierung zur Lautstärke von auditiven Reizen: Ein Kind ist ein Trommler, die anderen Kinder sind Blüten. Die Blüten gehen immer weiter auf, je lauter der Trommler trommelt. Wird er wieder leiser, so werden die Blüten kleiner bis sie sich ganz schließen.
  • Bewegungsspiele: leise Trommelschläge entsprechen kleinen, langsamen Bewegungen, laute Trommelschläge entsprechen großen, schnellen Bewegungen ...
  • Still zu sein bedarf es wenig...: Geräusche vormachen in unterschiedlicher Lautstärke, Kind soll entscheiden, ob es eine laute oder leise Darbietung war, z.B. durch graphische Darstellung verdeutlichen (z.B. laut = dicker Punkt, leise= dünner Punkt).

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