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Schuljahr 2018/19

Auf die Piste, fertig los!

Bericht der Klasse 5b

Dieses Schuljahr war es endlich soweit. Unsere Klasse durfte mit der Parallelklasse und den 6. Klassen zum Skifahren nach Wildschönau. Etwas skeptisch waren wir schon, da wir noch nie so lange auf einem Schulausflug waren und hin und wieder hat uns das Heimweh gepackt. Aber von vorn …

Am Sonntag, den 31.03.2019 trafen wir uns alle an der Schule und fuhren mit dem Bus nach Österreich. Der Boxenstopp bei MC hat uns sehr gut gefallen. In der Unterkunft angekommen, wurde erst einmal die Zimmereinteilung besprochen. Danach durften wir die Koffer auspacken und hatten Freizeit. Am Abend hatten wir sogar noch „Unterricht“, aber zum Glück nicht so lange.

    

Die nächsten Tage waren wir auf der Piste. Wir wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt – vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Zum Glück lag noch genügend Schnee, aber durch die Sonne war es doch manchmal ziemlich warm in unseren Skianzügen. Am Donnerstag war es so windig, dass die Gondeln nicht mehr ins Tal fuhren. Deshalb mussten wir auf Skiern ins Tal fahren. Das war für die Anfänger gar nicht so einfach. Damit uns nicht langweilig wurde, kauften Philipp und Jonathan ein Megaphon. Das war sehr lustig, aber irgendwann auch nervig. Und von Unbekannt wurde eine Pepsi aus dem Fenster geworfen. Hoffentlich hat die Person, die hier nicht namentlich genannt wird, die Dose auch wieder ordnungsgemäß weggeräumt ;-)

Am Abend hatten wir auch Programm. So fand am Montag ein Spieleabend, am Dienstag eine Nachtwanderung und am Mittwoch ein Filmabend statt. Am Donnerstag durften wir bei der Disco das Tanzbein schwingen. Schön war, dass wir uns so gut verstanden haben und es wenig Streit gab. Wir durften auch alleine einkaufen gehen.

Wir freuen uns schon auf den Skikurs im nächsten Schuljahr!

Skikurs 2019 (von der Klasse 6b)

Von 31.03. bis 05.04.2019 waren vier Klassen auf Skikurs in Österreich (Wildschönau). Wir sind am Sonntag um 10:00 Uhr losgefahren, der Treffpunkt war an der Schule. Nach drei Stunden Busfahrt haben wir eine Pause bei McDonalds gemacht, wir hatten 45 Minuten Pause. Danach sind wir weitergefahren. Nun sind wir endlich in Wildschönau angekommen. Wir durften dann in unsere Zimmer, natürlich mit den Koffern.

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück endlich Ski gefahren. Wir wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Alle hatten sehr viel Spaß. Um 12 Uhr mussten wir mit dem Bus zurück zur Hütte fahren, weil es Mittagessen gab. Danach sind wir wieder Ski gefahren. Nach zweieinhalb Stunden war unser erster Skitag vorbei und wir sind wieder zurück zu unserer Unterkunft gefahren. Dann gab es Abendessen. So waren die Tagesabläufe im Skikurs.

     

Wir hatten alle sehr viel Spaß 😊 Es war eine tolle Woche für uns 😊

Der Besuch im Konzentrationslager in Flossenbürg

(Klassen 9a, 9b und M9)

Am 20. Januar 2019 besuchten wir gemeinsam mit der Martin-Wiesend-Schule mit 4 Klassen das Konzentrationslager in Flossenbürg. Dort wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam eine/n Begleiter/in. Zuerst saßen wir in einem Raum, in dem wir Bilder anschauten, die im KZ aufgenommen oder von ehemaligen Insassen gemalt wurden. Unsere Begleiterin erklärte diese anschließend und beantwortete unsere Fragen dazu. Danach verließen wir das Gebäude und liefen zu dem Appellplatz, an dem die eingelieferten Gefangenen früh und abends stehen mussten. Dazu zeigte sie uns Bilder, damit wir sehen konnten wie es früher aussah. Ein paar Säulen standen sogar noch da. Diese Säulen markieren die Zäune, die früher den Appellplatz von den Schlafunterkünften trennten. Leider konnten wir nur Umrisse auf dem Plan von dem Gelände sehen, da der Platz mit Schnee bedeckt war. Anschließend gingen wir in ein Museum, in dem Bilder, Kleidungsstücke und anderes ausgestellt wurden. Man konnte sich auch Erzählungen durchlesen und sogar vorlesen lassen. Ein Stockwerk tiefer wurden die Geschichten verschiedener Gefangener gezeigt und dort waren viele Bilder mit den Namen aller Häftlinge. Im Anschluss wurde uns das ehemalige Duschzimmer der Insassen gezeigt.

    

Die Bilder, die wir uns ansahen, verdeutlichten sehr die Grausamkeit, die hier damals Alltag war. Beispiel für einen grausamen Alltag ist, dass die Gefangenen früh aufgestanden sind, meist mit wenig oder keinem Essen und Trinken und im Steinbruch arbeiten mussten bis zur Erschöpfung. Ein anderes Beispiel ist, dass die Wärter des Konzentrationslagers die Gefangen menschenunwürdig behandelt haben und ihnen die Menschenwürde genommen haben, weil sie alle gleich gemacht haben und die Gefangenen bekamen keine Namen sondern nur Nummern zugeteilt. Sie nahmen ihnen auch alle Hoffnung, dass sie lebend aus dem KZ herauskommen würden. Zum Schluss sahen wir das Krematorium an. Wir konnten zwar nicht reingehen, trotzdem verspürte man dort ein bedrückendes Gefühl und obwohl wir viele Geschichten gehört und viele Bilder gesehen haben konnte man sich nicht vorstellen, wie es damals zuging. Nach diesem interessanten und eindrucksvollen Ausflug verabschiedeten wir uns und fuhren mit dem Bus nach Hause.

(Anna Hartmann, M9)

Schuljahr 2017/18

Klasse 5b: eine Woche im Skilager

Die Klassen 5-7 sind von 18.03 – 23.03.2018 mit dem Bus nach Österreich in die Wildschönau zum Skifahren gefahren. (Katharina)

Am Sonntag musste ich sehr früh aufstehen, ca. um 6.oo Uhr. Nachdem ich aufgestanden bin und mich zurecht gemacht hatte, klingelte es. Katharina stand vor der Tür um mich abzuholen. Also nahm ich meinen Koffer und meinen Geburtstagskuchen und wir sind zur Schule gefahren. Dort mussten wir erstmal alles in den Bus einladen. Danach waren es 5 Stunden Fahrt. Während der ganzen Zeit haben wir geredet, gelesen und gelacht. Wir haben auch einen kurzen Stopp bei Mc Donald‘s gemacht. Als wir endlich da waren haben wir die Koffer ausgepackt, gespielt und uns unterhalten. (Celina)

Die Tage von Montag bis Donnerstag sind alle fast immer gleich abgelaufen. Zuerst haben wir Frühstück gemacht, danach haben wir uns skifertig gemacht und sind in den Bus eingestiegen. Als alle Kinder da waren sind wir losgefahren. Nach einiger Zeit sind wir angekommen und haben unsere Skisachen genommen und uns in die Gondel gesetzt. Anschließend haben wir uns aufgewärmt und sind dann Ski gefahren. Nach ein paar Stunden sind wir zurück in unsere Unterkunft und haben Mittag gegessen. Nach der Mittagspause sind wir wieder losgefahren und waren nochmal beim Skifahren. Als wir am Abend wieder in der Unterkunft waren, haben wir uns gewaschen und dann gab es Abendessen. Nach dem Essen hatten wir immer eine halbe Stunde Unterricht und danach haben wir Spiele gespielt. Das ging jeden Tag so, nur am Donnerstag Abend haben wir eine Party im Keller gemacht. (Chiara)

  

Am Freitag früh haben wir erstmal gefrühstückt. Nun haben wir unsere Koffer fertig gepackt. Als wir losfahren wollten ist unser Bus nicht angesprungen. Also haben die Lehrer gesagt: „Kommt, wir laufen mal zur Gondelstation!“. Wir sind dann gelaufen und haben dabei Musik gehört. Dann sind ein paar Schüler einkaufen gegangen. Ein paar Schüler haben auch eine Schneeballschlacht gemacht. Danach ist endlich der Bus gekommen und wir sind nach Hause gefahren. Als wir an der Schule angekommen sind, war es ungefähr 16 Uhr und endlich konnten wir unsere Eltern in die Arme schließen. Ich war froh dass ich wieder bei meinen Eltern zu Hause bin aber das Skifahren vermisse ich auch. (Nasima)

Es war eine schöne Woche. Das schönste war das Skifahren. (Katharina)

Tim und Jasmina konnten leider nicht mit zum Skifahren. Sie schreiben: Ich war nach meiner Blinddarmoperation zu Hause und habe mich ausgeruht. Während der ganzen Woche, in der ich krank war, habe ich Fernsehen geschaut. (Tim)

Ich war froh als die Woche vorbei war, weil es sehr langweilig war ohne meine tolle Klasse! (Jasmina)

Schuljahr 2016/17

Klassen 5 und 6

Vom 26.06.-28.06. waren wir auf Klassenfahrt in Kelheim. Wir haben in der Jugendherberge gewohnt. Die war leider oben auf einem steilen Berg. Den mussten wir natürlich ständig hochlaufen… Am Montag haben wir mit Alex zwei verschiedene Flöße gebaut! Wir haben in zwei Gruppen gebaut. Ein Floß aus den blauen Fässern und ein Floß aus den braunen Rohren. Dann waren wir mit dem Floß im Wasser. Die Jungs wollten die ganze Zeit auf das Floß von den Mädchen. Das war cool!

    

Am Abend haben wir Stockbrot am Lagerfeuer gemacht. Für das Lagerfeuer mussten wir selbst das Holz sägen und hacken. Und wir haben das Feuer ohne Feuerzeug und Streichhölzer angezündet!

Am Dienstag sind wir zur Befreiungshalle gelaufen und zum Kloster Weltenburg. Wir sind mit der Zille über die Donau gefahren und mit einem großen Schiff zurück nach Kelheim. Das hat Spaß gemacht. Am Abend haben wir eine Nachtwanderung mit Fackeln gemacht und Herr Hauck hat sich versteckt und uns erschreckt.

  

Am Mittwoch waren wir im Archäologischen Museum. Wir haben auf Wachstafeln geschrieben, wie die Kinder in der Römerzeit. Danach haben wir Döner oder Currywurst mit Pommes gegessen und sind wieder nach Bamberg zurück gefahren!

 

Bericht der Klassen 8/9, 9 und M9:

Unser Besuch in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg Am 20.03.2017 fuhren die neunten Klassen der Von-Lerchenfeld-Schule, der Martin-Wiesend-Schule und der Mittelschule Gaustadt nach Flossenbürg in der Oberpfalz, um dort die KZ-Gedenkstätte zu besichtigen. Um 8:30 Uhr holte uns der Bus, in dem schon die Schüler der Mittelschule Gaustadt saßen, ab.

In Flossenburg angekommen wurden wir von den Führern nach Schulen aufgeteilt. Danach saß unsere Gruppe in einem Stuhlkreis, während wir Bilder, die mit der Gedenkstätte zu tun hatten, besprachen. Anschließend wurde unsere Gruppe nochmal in kleinere Gruppen unterteilt. Als erstes liefen wir an der SS-Kommandantur vorbei zum Lagertor. Dort erzählte uns der Fremdenführer, dass dies der Eingang zum Konzentrationslager sei. Hier war ein Schild angebracht mit folgenden Satz: „Arbeit macht frei“. Dadurch dass da das Wort „frei“, stand dachten die Häftlinge, dass sie frei kommen würden, wenn sie viel arbeiteten. Das stimmte aber nicht. Wir gingen an dem Platz, auf dem früher die Baracken der Häftlinge standen, vorbei zum Appellplatz. Dort mussten sich die Gefangenen versammeln, um gezählt zu werden. Dies fand bei jedem Wetter statt. Teilweise waren die Gefangen auch nackt dabei. Oberhalb des KZ war früher der Tennisplatz, auf dem sich die Soldaten vergnügten. Dadurch, dass die Gefangenen dies sahen, sollten sie noch mehr leiden. Dann ging es vorbei an der Lagerküche zum Museum. Dies war damals eine Wäscherei. Wir sahen die Duschen, in denen alle gemeinsam geduscht und auch mit dem Schlauch abgespritzt wurden, so dass einige umfielen. Duschen durften die Häftlinge nur bei ihrer Ankunft, sonst nicht mehr. Die Insassen sollten sich dreckig, schlecht und ekelhaft fühlen. Es gab dort nur kaltes Wasser und keine Seife und vor allem keine Privatsphäre. In diesem Gebäude mussten die Gefangenen auch die Kleidung der Aufseher reinigen. Außerdem sahen wir im Museum die Kleidung der Gefangen. Jeder Gefangene bekam eine Garnitur Kleidung mit einer Häftlingsnummer. Dies war dann auch der „Name“ der Häftlinge. Die Kleidung durfte weder gewaschen noch ausgetauscht werden. Es gab auch eine Bildergalerie, sowie Filme und Texte, die das Leben der KZ-Insassen beschrieben. Diese waren teilweise sehr schlimm und grausam. Vorbei an Krankenstation und Arrestbau kamen wir zum Krematorium. Dort wurden die Leichen der Insassen verbrannt. Die Asche wurde in eine Grube geschüttet. Nachdem das KZ geschlossen war, wurde diese Asche wieder ausgegraben und im Gedenken an die Opfer in einer aus Stein gebauten Pyramide aufbewahrt. Diese nennt sich Aschepyramide. Daneben befand sich der Platz der Nationen. Dies ist der Platz, an den Menschen hingehen und beten können. Zum Abschluss sahen wir den Ehrenfriedhof, auf dem die gefundenen Überreste der auf den Todesmärschen Verstorbenen begraben wurden. Entlang des ehemaligen Lagerzauns verteilt befanden sich Wachtürme, von denen aus das gesamte Gelände überblickt werden konnte.

Nach der Führung versammelten wir uns wieder alle zusammen im Casino. Dort aßen wir noch etwas zu Mittag, bevor wir mit dem Bus wieder zurück nach Bamberg fuhren.

Lisa Baumgarten und Denise Breitwieser (Klasse 8/9)

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